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Disbon 481 EP Uniprimer – Haftvermittelnde Grundierung für ein- und zweikomponentige Beschichtungen auf nichtsaugenden, starren Untergründen, wie Melaminharzoberflächen, Hart-PVC, Pulverbeschichtungen, 2K-Altbeschichtungen, Aluminium (nicht für Eloxal), Zinkblech, feuerverzinktem Stahl sowie auf vielen anderen Untergründen - nach vorheriger Haftprobe - geeignet. Korrosionsschutzgrundierung für Stahlbauteile.
H317 - Kann allergische Hautreaktionen verursachen.
H318 - Verursacht schwere Augenschäden.
H411 - Giftig für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.
Disbon 481 EP Uniprimer
Eigenschaften
- haftet ausgezeichnet auf einer Vielzahl von nicht saugenden Untergründen
- auf entrostetem Stahl- und Zinkflächen als Korrosionsschutz einsetzbar
Produktbescheibung
Disbon 481 EP Uniprimer – Haftvermittelnde Grundierung für ein- und zweikomponentige Beschichtungen auf nichtsaugenden, starren Untergründen, wie Melaminharzoberflächen, Hart-PVC, Pulverbeschichtungen, 2K-Altbeschichtungen, Aluminium (nicht für Eloxal), Zinkblech, feuerverzinktem Stahl sowie auf vielen anderen Untergründen - nach vorheriger Haftprobe - geeignet. Korrosionsschutzgrundierung für Stahlbauteile.
Anwendbar im Außen- und Innenbereich. Nicht als Korrosionsschutzanstrich auf Armierungsstahl bei der Betoninstandsetzung geeignet.
Materialbasis
Wässriges 2K-Epoxidharz
Verpackung/Gebindegrößen
1 kg, 5 kg, 10 kg Blech-Kombi-Gebinde
Farbtöne
Weiß, Hellgrau
Lagerung
Kühl, trocken, frostfrei
Originalverschlossenes Gebinde mindestens 1 Jahr lagerstabil. Bei tieferen Temperaturen den Werkstoff vor der Verarbeitung bei ca. 20 °C lagern.
Dichte
1,5 g/cm3
Trockenschichtdicke
ca. 35 µm/100 g/m²
Geeignete Untergründe
Nicht saugende, starre Untergründe, wie feuerverzinkter Stahl, Zinkblech (Titanzinkblech), Aluminium (nicht eloxiert), Fliesen, engobierte Tonziegel, Polyurethan-, Epoxidharz-, Polyester-Altbeschichtungen.
Auf Hart-PVC, Pulverbeschichtungen und Coil-Coating-Beschichtungen Probeanstrich und Haftungsprüfung vornehmen.
Nicht auf Polyethylen, Polypropylen und eloxiertem Aluminium einsetzen.
Der Untergrund muss trocken, tragfähig, formstabil, fest, frei von losen Teilen, Staub, Ölen, Fetten, Reinigungsmitteln, Gummiabrieb und sonstigen trennend wirkenden Substanzen sein.
Untergrundvorbereitung
Tragfähige Oberflächen mit Verunreinigungen (Staub, Schmutz usw.) durch Druckwasserstrahlen so vorbereiten, dass silikonhaltige und andere trennend wirkende Substanzen restlos entfernt werden. Keramische Beläge sollten nach einer Nassreinigung noch mechanisch mit Schleifpapier, Schleifvlies o.Ä. matt angeschliffen werden.
Stahl auf den Normreinheitsgrad SA 2 1⁄2 (Strahlen) oder ST 3 (maschinell) gem. DIN EN ISO 12944-4 vorbereiten.
Zink, Hart-PVC: Ammoniakalische Netzmittelwäsche mit Kunststoffschleifvlies nach BFS-Merkblatt Nr. 5 u. 22 oder Gescha Multi-Star mit Schleifvlies vorbereiten. Je nach Anforderung sweepstrahlen.
Aluminium, Kupfer: Mit hierfür vorgesehenen Reinigungsmitteln, z. B. Gescha Multi-Star, und mit Kunststoffschleifvlies nach BFS-Merkblatt Nr. 6 vorbereiten.
Altanstriche: Altanstriche anschleifen und/oder anlaugen. Nicht tragfähige Altanstriche entfernen.
Materialzubereitung
Komp. A aufrühren, Komp. B zugeben, mit langsam laufendem Rührwerk (max. 400 U/min) intensiv mischen, bis ein schlierenfreier und gleichmäßiger Farbton entsteht. Material in ein anderes Gefäß umfüllen (umtopfen) und nochmals gründlich mischen (nicht aus dem Liefergebinde verarbeiten).
Mischungsverhältnis
Komp. A : Komp. B = 3 : 2 Gewichtsteile
Auftragsverfahren
Mit Flächenstreicher, kurzfloriger Walze oder Airless-Gerät (Düse: 0,010–0,016 inch, mind. 100 bar).
Beschichtungsaufbau
Das Material gleichmäßig dünn auftragen. Bei Einsatz unter dünnschichtigen Lacken sollte das Material im Spritzverfahren appliziert werden.
Bei Verwendung als Haftbrücke zu WDVS-Klebern ist die Oberfläche in frischem Zustand mit DisboADD 942 abzusanden.
Verbrauch
Nicht saugende Untergründe: ca. 120–170 g/m2
Bei Spritzauftrag kann es zu erhöhtem Verbrauch kommen. Exakte Verbrauchswerte durch Musterlegung am Objekt ermitteln.
Verarbeitbarkeitsdauer
Bei 20 °C und 60 % relativer Luftfeuchtigkeit ca. 90 Minuten. Höhere Temperaturen verkürzen, niedrigere verlängern die Topfzeit.
| Hinweis: Das Ende der Topfzeit ist optisch nicht erkennbar. Ein Überschreiten führt zu Glanzgrad- und Farbtonveränderungen sowie zu niedrigeren Festigkeiten und Haftungsverlusten auf dem Untergrund. Zu große Schichtdicken (Mehrverbrauch) vermeiden. Während der Trocknungs- und Erhärtungsphase für gute Be- und Entlüftung sorgen. Nicht unter dickschichtigen (Schichtdicke > 1 mm), wässrigen Bodenbeschichtungen einsetzen. |
Verarbeitungsbedingungen
Werkstoff-, Umluft- und Untergrundtemperatur:
Mind. 10 °C, max. 30 °C
Die relative Luftfeuchtigkeit darf 80 % nicht überschreiten. Die Untergrundtemperatur muss immer mindestens 3 °C über der Taupunkttemperatur liegen.
Wartezeiten
Die Wartezeiten zwischen den Arbeitsgängen muss bei nachfolgenden wässrigen Beschichtungen mind. 3 Std. bei 20 °C betragen.
Bei nachfolgenden lösemittelhatigen Beschichtungen beträgt die Wartezeit mind. 16 Std. bei 20 °C.
Innerhalb von 3 Tagen muss die nachfolgende Beschichtung aufgetragen werden, anderenfalls ist die Grundierung anzuschleifen. Der angegebene Zeitraum wird durch höhere Temperaturen verkürzt, durch niedrigere verlängert.
Trocknung/Trockenzeit
Bei 20 °C und 60 % relativer Luftfeuchtigkeit nach ca. 3 Std. mit wässrigen und nach ca. 16 Std. mit lösemittelhaltigen Beschichtungen überstreichbar.
Bei niedrigeren Temperaturen mit wässrigen Beschichtungen nach 12 Std. und mit lösemittelhaltigen Beschichtungen nach 48 Std. überstreichbar. Während des Aushärtungsprozesses (ca. 8 Std. bei 20 °C) aufgetragenes Material vor Feuchtigkeit schützen, da sonst Oberflächenstörungen und Haftungsminderungen auftreten können.
Werkzeugreinigung
Sofort nach Gebrauch und bei längeren Arbeitsunterbrechungen mit Wasser oder warmem Seifenwasser.
| EAN: | 4002381802262 |
| Hersteller (GPSR): | DISBON GmbH, Roßdörfer Straße 50, 64372 Ober-Ramstadt, DE, disbon.de, info@disbon.de |